pfefferberg

Aktuelles

Mit Deiner Idee geht mehr!

Das Förderprogramm (s.u.) wird fortgeführt, Anträge können ab sofort gestellt werden.

Am 20. April 2017 war es wieder soweit: Bei einer Veranstaltung im Rahmen der Berliner Stiftungswoche stellten Pankower Jugendliche ihre Projektideen und Aktivitäten vor, die in den zurückliegenden Monaten von der Stiftung Pfefferwerk ausdem Programm "Mit Deiner Idee geht mehr!" finanzielle Unterstützung erhalten hatten. Auch diesmal präsentierten die Akteure engagiert und anschaulich - bis hin zur Verkostung von selbst gebackenem Brot - ihre Konzepte und Arbeitsschritte. Bereits fertiggestellt waren beispielsweise mosaikverzierte Sitzelemente, hergestellt aus alten Betonelementen, und ein Lehmhaus.

Andere Vorhaben sind noch in der Planung - mehr dazu spätestens bei der Präsentation 2018 ...

Den Preis des Förderkreises der Stiftung Pfefferwerk 2017 erhielt nach knapper Entscheidung das Projekt Jauseeck III. Auch dieser Teil der "längsten Bank Pankows"  ist ein inzwischen gern genutzter Ort auf dem Schulhof der Janusz-Korzcak-Schule.

Herzlichen Glückwunsch

 

Kleiner Rückblick: 2016 wurde der Preis erstmals verliehen für das Projekt Vom Korn zum Brot - Bau eines Lehmbackofens.

Schüler/innen der Hagenbeck-Schule unter fachkundiger Begleitung von BAUFACHFRAU Berlin e.V. bei der Umsetzung

KinderZukunft

Auch 2017 verwaltet die Stiftung Pfefferwerk die von der Stiftung des Paritäters aus dem gleichnamigen Programm für den Bezirk Pankow zur Verfügung gestellten Mittel. Sie werden an bedürftige Familien mit Kindern im Alter von bis zu 15 Jahren für Zwecke wie die Anschaffung von Bekleidung oder auch für Mitgliedsbeiträge oder Kursgebühren ausgezahlt, wenn eine Mitgliedsorganisation des dpw einen entsprechenden Gutschein ausgestellt hat.

Weitere Auskünfte oder Rückfragen gern telefonisch oder per Mail.

 

Nächstes RESONANZEN – Konzert am 7. September 2017

Die Grundidee von RESONANZEN - Internationale Klänge besteht darin, die Vielfalt in dieser Stadt zu thematisieren und im Rahmen der konzeptionellen Klammer Weltmusik in Berlin lebenden Künstler/innen, deren Wurzeln sich über den Globus verstreut finden, eine Bühne zu geben. Der musikalische Bogen der einzelnen Veranstaltungen, die jeweils unter einem bestimmten Thema stehen, umfasst deshalb sehr verschiedene Rhythmen und Instrumente, er reicht immer über mehrere Kontinente.

Nach neun großartigen Konzerten 2015/2016 unter Federführung der Stiftung Pfefferwerk übernahm die Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH die Organisation und feierte am 4. Mai 2017 mit Internationalen Saitenklängen eine gelungene Premiere.

Die Dokumentation im Anhang vermittelt optische Eindrücke und enthält Informationen zu allen Musiker/innen, die bei den Veranstaltungen der ersten beiden Jahre mitgewirkt haben.

Förderprogramm "Mit Deiner Idee geht mehr!"

Aufbauend auf die guten Erfahrungen aus dem gleichnamigen Wettbewerb im Jahr 2014 hat die Stiftung Pfefferwerk das Motto "Mit Deiner Idee geht mehr!" aufgegriffen und zu einer Programmlinie ausgeweitet. 

Für Projektideen von Pankower Jugendlichen, die sich in ihrem Umfeld engagieren wollen, stehen im Schuljahr 2016/2017 wieder insgesamt 25 000 € zur Verfügung.

Worum es geht

Gefragt sind zunächst einmal kreative Ideen für Projekte - so in Richtung gestalten, umbauen, herstellen, gärtnern, malern ..., damit am Ende etwas sichtbar, nutzbar bleibt.

Diese erhalten auf Antrag von der Stiftung Pfefferwerk einen Zuschuss, um damit Sachmittel, also Material, und in Ausnahmefällen auch Personalkosten zu finanzieren, die für die Projektumsetzung benötigt werden.

Worauf es ankommt

Wichtig ist, dass Jugendliche selbst aktiv werden. An der Projektentwicklung können, an der Umsetzung sollen sich mehrere beteiligen. Die Projekte sollen so ablaufen, dass sie die Möglichkeit geben, etwas auszuprobieren für die berufliche Perspektive.

Wie es geht

Für die Antragstellung werden eine Projektbeschreibung, illustriert durch einen Entwurf, eine Skizze, Fotos oder ein Modell, und ein Finanzplan benötigt. Hilfreich wäre auch, im Vorfeld abzuklären, ob man etwas Besonderes beachten muss (z.B. ob eventuell eine Genehmigung gebraucht wird und wer die ggf. ausstellt).

Anträge können beispielsweise über den Schulförderverein, den Träger der Jugendfreizeiteinrichtung, der Kita oder des Nachbarschaftshauses oder auch von einem anderen gemeinnützigen Verein eingereicht werden, leider nicht von Privatpersonen. Wichtig ist, dass jeweils die vom Finanzamt bestätigte Gemeinnützigkeit vorliegt. Benötigt werden darüber hinaus die Satzung des Vereins bzw. der Organisation und ein aktueller Auszug aus dem Vereinsregister.

Was noch passiert

Die Projektakteure sind eingeladen, bei einer Veranstaltung im Frühjahr 2017 auf dem Pfefferberg ihre Vorhaben, den erreichten Stand und vielleicht auch schon Ergebnisse zu präsentieren. Während der Veranstaltung wird ein Preis verliehen.

Zum Abschluss des Schuljahres 2016/2017 soll eine kleine Dokumentation die geförderten Projekte vorstellen.

Wir freuen uns auf Eure Ideen, die Ihr ab sofort unter nachstehender Adresse einreichen könnt:

Stiftung Pfefferwerk

Fehrbelliner Str. 92

10119 Berlin

Stichwort: Mit Deiner Idee geht mehr!

PS Rückfragen bitte an M. Haertel unter 030/ 673 054 54 oder per Mail an info@stpw.org

 

 

 

META - Minorities Groups Education Through Arts

Gefördert aus dem Programm ERASMUS+, arbeitet die Stiftung Pfefferwerk seit dem 1.11.2015 über 30 Monate gemeinsam mit Partnern aus Belgien und Italien daran, sichtbar zu machen, dass und wie kulturelle Angebote vor allem an Grundschulen die Integration ethnischer Minderheiten und das Miteinander verschiedener Nationalitäten befördern. Ein wichtiges Ziel besteht darin, anhand der Ergebnisse auf verschiedenen Ebenen Einfluss auf bildungspolitische Diskussions- und Entscheidungsprozesse zu nehmen.

Weitere Informationen enthält die Webseite  http://www.meta-project.eu

AKTUELLES

(1) Im Januar 2017 startete eine neue Projektphase - in vier Ländern (neben den Partnerländern ist Spanien beteiligt) finden mehrmonatige Pilotprojekte statt. Erprobt wird die META-Methodologie, die im Rahmen der Partnerschaft unter Einbeziehung der Ergebniss der Best-Practice-Analyse unter Federführung italienischer Wissenschaftler/innen der Universität Florenz und der Fondazione Carlo Collodi entwickelt wurde.

In Berlin beteiligen sich die Carl Kraemer Schule im Wedding mit drei Klassen und eine Klasse an Kurt Tucholsky Schule in Moabit.

Zum Auftakt trafen sich die teilnehmenden Pädagogi/innen und Künstler/innen am 12. Januar 2017 mit Trainer Andor Timar, MUS-E Ungarn.Sie machten sich dort mit den Kernkompetenzen der META-Methodologieund unterschiedlichen Methoden vertraut und tauschten sich aus.

Nach den Winterferien begann die Umsetzung, die von MUS-E Berlin und vom Projektteam der Stiftung Pfefferwerk begleitet wird.

(2) Für interessierte Projekte, die in dem Feld der kulturelle Bildung mit Kindern und Jugendlichen tätig sind, besteht weiterhin die Möglichkeit, einen Fragebogen, der auf der META-Webseite abrufbar ist, auszufüllen. So können ihre Erfahrungen, Methoden, Ergebnisse besser bekannt gemacht und im Projektkontext mit ausgewertet werden.

(3) Am 16. und 17. März trafen sich die Projektpartner in Berlin und berieten über die nächsten Arbeitsschritte.

 

IN VORBEREITUNG

Zum Abschluss der Pilotphase erfolgt Anfang Juni mit den beteiligten Künstler/innen und Lehrer/innen eine Auswertungsrunde, zu der Wissenschaftler/innen von der Universität Florenz nach Berlin kommen.

Am 21. Juni 2017 findet auf dem Pfefferberg ein ganztägiger Trainingsworkshop im Bereich der Lobbyarbeit statt. Dazu werden Akteure aus dem Feld der kultuellen Bildung, insbesondere junge Menschen mit ausländischen Wurzeln, eingeladen.

 

RÜCKBLICK

Analyse und Auswertung erfolgreicher Praxisprojekte

Im ersten Schritt des Projektes ging es darum, aus vielen europäischen Ländern erfolgreiche praktische Beispiele aus dem formalen und non-formalen Lernen aller Altersgruppen, besonders aber mit Kindern und Jugendlichen, zusammenzutragen und eine Best-Practice-Sammlung zusammenzustellen. Die Praxisbeispiele wurden nach vereinbarten Kriterien ausgewertet, die Ergebnisse und Empfehlungen flossen in einen Auswertungsbericht, der in englischer Sprache erstellt wurde und auf der Projektwebseite abrufbar ist. Dort fanden auch grundlegende Informationen zum nationalen und europäischen Kontext Eingang.

Nach Abschluss der Auswertung der bisher vorliegenden beispielhaften Projekte entwickelte die Partnerschaft unter Leitung von Prof. U. Margiotta und Prof. G. Gobbo eine Methodologie, die anschließend von Praktiker/innen, sowohl Künstler/innen als auch Pädagoginnen, in einem gemeinsamen Praxistraining erprobt und erweitert wurde.

Expert/innengespräch

Am 8. Juni 2016 traRTfen sich mehr als 20 Expert/innen aus Politik, Verwaltung, Schule und zivilgesellschaftlichen Organisationen auf dem Pfefferberg zu einem Austausch über Integration und Teilhabe durch kulturelle Bildung an Schule. Dem Input  von Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan von der Universität Duisburg-Essen folgte eine engagiert geführte Debatte, in der die Teilnehmer/innen aus ihrer jeweiligen Perspektive Hindernisse, wesentliche Problemlagen und Handlungsbedarfe benannten. Dabei wurde einmal mehr die Komplexität dieser Thematik deutlich und das Erfordernis, auf verschiedenen Ebenen an Lösungsansätzen zu arbeiten.

Unter nachfolgendem Link ist auch ein Video abrufbar, das einen Eindruck von der Debatte vermittelt:

http://www.youtube.com/watch?v=fqHoHqLHK_8
 

 

 

Nominierung Deutschen Engagementpreis 2014

Wir waren nominiert

Völlig überraschend für die Akteure wurde die Stiftung Pfefferwerk auf Vorschlag von Justizsenator Heilmann für den Deutschen Engagementpreis 2014 nominiert.

In der Begründung für den Nominierungsvorschlag des Senators heißt es: "Sie haben in diesem Jahr die 5. Berliner Stiftungswoche mitgestaltet und eine Gemeinschaftsaktion zur größeren Sichtbarkeit des vielfältigen Engagements in Berlin unterstützt." Gemeint ist damit die Preisverleihung des Wettbewerbs "Mit Deiner Idee geht mehr!" Und weiter enthält sie seinen Dank dafür, dass " .. Sie sich in Berlin so aktiv einsetzen und das Stadtleben mit Ihrer Stiftungstätigkeit bereichern!"

Zwar gehören wir am Ende nicht zu den Preisträgern, freuen uns aber dennoch über die Wertschätzung unserer Arbeit und danken ebenfalls.

Pfefferberg-Broschüre

Schon seit den 1990ern ist der Pfefferberg vor allem als Kulturstandort bekannt. Dabei hat sich in jüngster Zeit nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen viel verändert. In dem denkmalgeschützten Ambiente findet man heute ein sehr vielfältiges Spektrum kultureller Aktivitäten und Dienstleistungen. Doch auch aus der Vergangenheit lässt sich Interessantes und Spannendes berichten.

Illustriert mit vielen Fotos hat die Stiftung Pfefferwerk deshalb auf 80 Seiten Geschichte und Gegenwart der ehemaligen Brauerei, der ersten im heutigen Prenzlauer Berg, neu zusammengestellt.
Diese Broschüre ist direkt bei der Stiftung Pfefferwerk erhältlich.

Mail: info@stpw.org
Fax: 030/ 67 30 54 56

Weitere Projekte auf dem Pfefferberg

Ein Tag der Inspiration, Interaktion, Inklusion

Das Leben ist (k)ein Spiel - das setzten rund vierzig vorwiegend junge Schauspielbegeisterte aus Pankow in seiner Ambivalenz eindrucksvoll in Szene, als sie sich am 23. September 2015 auf dem Pfefferberg trafen.

In vier parallelen Workshops näherten sie sich erst spielerisch dem Thema, improvisierten, erprobten verschiedene Techniken und entwickelten dann themenbezogen kleine Episoden. Die öffentliche Präsentation am Abend ließ bei aller Spielfreude auch Fragen und Ängste deutlich werden – Theater im besten Sinne also, das Schüler/innen, darunter solche mit Beeinträchtigungen, Jugendliche und zugewanderte Erwachsene mit Schwierigkeiten beim Start ins Erwerbsleben sowie Schauspielstudent/innen am Ende nur eines Workshoptages gemeinsam auf die Bühne brachten.

Zwischenzeitlich schaute Stefan Liebich, MdB, bei den Akteuren vorbei. Er überreichte einen Scheck über 350 € für das Kooperationsprojekt von Stiftung Pfefferwerk, den Schauspielschulen art of acting und Freie Akademie Berlin sowie der Kurt-Tucholsky-Schule, dem Förderzentrum Schule an der Heide (in Zusammenarbeit mit dem Projekt Inklusion im Kiez der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH), der JOBLINGE gAG Berlin und der OASE Pankow e.V., das im Rahmen der Pankower Theatertage stattfand. Wiederholung unbedingt erwünscht, so das einhellige Resümee von Beteiligten und Zuschauer/innen.

Schüler/innen gestalteten Tag des offenen Denkmals

Der diesjährige Tag des offenen Denkmals am 12. September lief auf dem Pfefferberg anders ab als sonst. Schüler/innen der Kurt-Schwitters-Schule führten diesmal die Besucher/innen über das Gelände und erläuterten ihnen neben der Geschichte des Ortes auch anschaulich Berufsbilder, die heute und früher auf dem ehemaligen Brauereigelände anzutreffen waren.

Ihr Wissen hatten sie sich im Verlauf einer Projektwoche im Juli erarbeitet, die die Stiftung Pfefferwerk, Museum Pankow, Denk mal an Berlin e.V. und Kurt-Schwitters-Schule gemeinsam konzipiert hatten. Dabei beschäftigten sie sich in Arbeitsgruppen mit solchen Themen wie Denkmalpflege/Baugeschichte, Nutzungsgeschichte, Brauereiwesen und informierten sich dabei auch über einzelne Berufe und Ausbildungsgänge.

Praktische Unterstützung und Tipps gaben u.a. Auszubildende der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH, Künstler/innen des MEINBLAU e.V., Ch. Riese vom Pfefferbett Hostel, Braumeister Th. Schoppe vom Pfefferbräu, A. Kranhold und A. Stellwag von der Pfefferberg Entwicklungs GmbH & Co. KG, Herr Matthes, Herr Pritzkow und Herr Zabel.

Allen Beteiligten nochmals herzlichen Dank für die gelungene Kooperation.